Union für mindestens eine Woche auf dem Platz an der Sonne

Arbeitssieg gegen kompakt organisierte Greußener/ Erfahrung schießt Tore für Platz eins

Für mindestens eine Woche  grüßt der FC Union Mühlhausen nach dem 3:0 Heimsieg gegen den SV Blau Weiß Greußen von der Tabellenspitze. Doch bis es dazu kam, musste das Team von Trainer Ronny Aster sich richtig „reinbeißen“ in die Partie. Denn diesmal fehlte die spielerische Leichtigkeit, oftmals erstickten die geplanten Kombinationen durch fehlende Präzision schon im Ansatz.  Die fehlte anfangs auch bei den Schüssen von Toni Jurascheck (5.), Sven Bernsdorf (14.) und Niklas Dittrich (16.), die den Kasten der Greußener verfehlten. Die Gäste waren von ihrem Trainer-Trio Mario Grund, Volker Wäldchen und Jörg Lautenbach sehr gut eingestellt, aus einer kompakten und körperlich robust agierenden Defensive starteten sie ihre schnellen Gegenstöße, doch auch bei Max Högler (17.) und Christian Herich (21.) war die Streuung zu groß. Als wenig später Unions Wirbelwind Niklas Dittrich im Strafraum gefoult wurde  und  Kapitän Jurascheck mit dem fälligen Elfer am klasse parierenden Torwart Lucas Stichling scheiterte (24.), spürten die über 160 Zuschauer, das diesmal „Steine klopfen“ angesagt ist. „Ich hatte unten rechts die Ecke anvisiert, der Torwart aber richtig spekuliert und ihn weggefischt“ ärgerte sich  Unions Antreiber über seinen Fehlschuss. Das Gefühl der fehlenden Leichtigkeit hatte auch Unions Nr.21, Daniel Schmidt zur Pause, als er Mineralwasser holte und bemerkte„heute klappt fast gar nichts bei uns.“  Dabei hatte er sein Team nach toller Vorarbeit von Arne Isleb per 16m Knaller links ins Eck zur Pausenführung geschossen (27.). Die schnelle Antwort verpasste Greußens Ruben Lautenbach, dessen Schlenzer von halblimks daneben ging (31.). „Von der Anzahl der Abschlüsse standen wir den Platzbesitzern in nichts nach, einzig die unmittelbare Gefährlichkeit fehlte unserer jungen Mannschaft gegenüber den erfahrenen Union Kickern“ analysierte Jörg Lautenbach vom Trainer Trio der Blau Weißen später. Ihnen gehörte auch die Anfangsphase nach dem Wechsel, da beschäftigten Greußen´s Danny Naake und Nebenleute die Defensive um Torwart Sören Trappe öfters. Die Eisernen befreiten sich aus der Umklammerung, übernahmen zunehmend wieder die Initiative.  Vorne lieferte sich „Schmidter“ rassige Duelle mit Greußens Abwehrkante Dominik Liebig.  Unions Routiniers sorgten für die Vorentscheidung. Nach Schmidt´s und Bernsdorf´s Schussversuchen sorgte „Jura“ im 3.Versuch aus sieben Metern für das 2:0 (72.). Sven Bernsdorf machte wenig später aus fünfzehn Metern zentral den Deckel darauf-3:0 (75.) . Die Blau Weißen steckten auch danach nicht auf, bis zum Abpfiff zeigte das Team Moral und trotz des 0:3 eine ordentliche Leistung. Das nötigte auch Respekt bei vielen Union Fans ab. „Einstellung und Einsatzwillen haben wir gezeigt, wir sind mit der gezeigten Leistung zufrieden. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht zu deutlich ausgefallen“ so die einhellige Meinung des Trainer-Trios der Gäste nach der Partie. Die Unioner mussten sich die vorläufige Eroberung der „Pole Position“ schwer erarbeiten. Es ist aber auch eine Entwicklung der Mannschaft, wenn man dann immer noch einen Dreier bejubeln kann. Das machten jedenfalls die Beifall klatschenden Fans nach dem Abpfiff der fairen neunzig Minuten.   

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