Unioner Eigengewächs trainiert in Mühlhausen

5 Spiele ist die aktuelle Oberligasaison für die Sandhasen des FSV Martinroda bereits alt. Dabei konnte ein Spieler jedoch noch nichts ins Spiel seiner Mannschaft eingreifen. Jannis Zimmermann.
Der an Heiligabend 1999 geborene Zimmermann stammt aus der Jugend des FC Union Mühlhausens. In dieser absolvierte er eine Vielzahl an Spielen und konnte bereits dort seine Qualitäten unter Beweis stellen. So war es später auch nicht verwunderlich, dass er den Sprung in den Herrenbereich schaffte und somit zu einer wichtigen Stütze der Unioner wurde. Der in der Abwehr vielseitig einsetzbare Zimmermann entschied sich 2018 dann jedoch für den Schritt aus seiner Komfortzone heraus und wechselte von seinem Jugendverein zum BSV Sonderhausen. Dieser Wechsel war insofern spannend, da er somit auch die Liga wechselte und nun in der, eine Spielklasse höher angesiedelten, Thüringenliga auflaufen konnte. Ebenfalls zu dieser Zeit kam der erste Kontakt zu Jugendwart Ronny Beck zustande. „Leider habe ich ihn erst im Rahmen seines Verabschiedungsspieles kennenlernen dürfen“, so dieser. Seitdem besteht ein reger und enger Austausch, aus dem auch beide Parteien profitieren können. So engagiert sich der in Erfurt Grundschullehramt studierende Zimmermann auch als helfende Hand, wenn ihn der Jugendwart Beck benötigt. Dies hat sich auch nicht durch den bereits nach einer Spielzeit beim BSV Sondershausen vollzogenen Wechsel, wiederum in eine Spielklasse höher, geändert. 2019 zog es den ambitionierten Abwehrspieler in die Oberliga zum FSV Martinroda, wo er auch heute noch unter Vertrag steht. Insgesamt stand er seit seinem Wechsel 22-mal im Trikot der Sandhasen in der 5 höchsten deutschen Spielklasse auf dem Platz. Zimmermanns Highlight fand jedoch in einem anderen Wettbewerb statt. So lief er im Finale des Thüringenpokals im Ernst-Abbe-Sportfeld auf und stand dem FC Carl Zeiss Jena gegenüber. Auch wenn das Spiel verloren ging, beeindruckte ihn der gesamte Rahmen des Spiels doch eindrücklich. Trotz solcher Erfahrungen vergaß Zimmermann nie seine Wurzeln. So auch nicht, als er sich in diesem Sommer eine Verletzung zuzog. Er erhielt, ohne zu zögern, durch Ronny Beck die Möglichkeit die Sportanlagen des FC Union Mühlhausens zu nutzen, um sich generell fit zu halten sowie, in dieser speziellen Situation, um sein Aufbautraining zu gestalten. Diese Option nutzt der Lehramt-Student bereitwillig und ist froh immer noch einen solch guten Draht zu seinem Jugendverein zu haben. Neben seiner Familie besucht auch er noch gerne und oft die Heimspiele des FC Union Mühlhausen und beobachtet seine alten Spielkameraden. Auch anderen Besuchern wird bereits einmal aufgefallen sein, dass Zimmermann ein gern gesehener Gast im Stadion an der Aue ist. So wird er stets mit freundlichen Worten begrüßt und von vielen geschätzt. Auch Jugendwart Ronny Beck freut sich stets dem jungen Abwehrspieler im Gespräch zu begegnen. „Ich freue mich immer, wenn er an seine alte Wirkungsstätte zurückkommt, und wenn es auch nur zum Zuschauen ist.“, so Beck. Weiterhin sagte der Jugendwart: „Es ist immer wieder interessant, was so ein junger Spieler zu erzählen hat und wie er sich stets weiterentwickelt.“
Trotz der Entfernung zu seiner Heimat durch sein Studium in Erfurt, sowie seinem sportlichen Wirken in Martinroda, hat der ehemalige Unioner Jannis Zimmermann nie seine Wurzeln vergessen. Durch den engen Austausch mit Jugendwart Ronny Beck besteht für Zimmermann stets Kontakt zu seinem Jugendverein FC Union Mühlhausen, den er auch gerne nutzt und zu schätzen weiß. Auch bei seiner weiteren Entwicklung kann er seine Heimat hinter sich wissen und stets auf diese bauen, wenn er deren Unterstützung brauch. Es bleibt also zu beobachten wohin ihn seine Entwicklung noch führen wird.

Text von Maximilian Neubauer

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