Eisernes Offensivfeuerwerk zum Start

FC Union- SV 1926 Bielen 4:1

Zwei Doppelpacker bringen eisernen Auftaktsieg/ Bielen chancenlos und noch gut bedient

Wenn der Bielen -Coach Nico Kaspersky nach überlegenden 90 Minuten der Mühlhäuser zusammenfasst, „das Beste an diesem Nachmittag war das 4:1 Endergebnis für den FC Union“, dann spricht das für die Dominanz der Schützlinge von Trainer Ronny Aster. „Das hätte ein ganz schlimmer Auftakt werden können für uns, wenn es realistisch noch drei oder vier Tore mehr waren“ ergänzte der Gästetrainer. Der Anpfiff wirkte, wie wenn ein Rudel junger Hunde von der Leine gelassen werden. Die Unioner überrannten die Rand-Nordhäuser, die froh waren nach einer Viertelstunde nicht schon aussichtslos 0:3 zurückzuliegen. Goalgetter Daniel Schmidt erzielte den ersten Saisontreffer der Landesklasse 2 sehr schnell (5.), ließ später ein weiteres folgen (29.). Bis dahin hatten die offensiv harmlosen Gäste nicht einen Gegenangriff  starten können, geschweige denn abschließen. Unions Keeper Sören Trappe musste im ersten Abschnitt nach 32 Minuten einen Freistoß abfangen, mehr war da nicht. Ganz anders die Unioner, die fast jeden Angriff gefährlich beendeten. Die über 120 Fans hatten mehrmals den Torschrei auf den Lippen, warteten jedoch bis zum Solo von Sven Bernsdorf zum 3:0 (45.). Bielen machte mit Beginn der 2.Hälfte die Deckung noch kompakter und verhinderte so ein Debakel. Bernsdorfs 25 m-Knaller zum 4:0 konnten sie nicht verhindern (55.). Union Coach Ronny Aster schonte danach seine Strategen Toni Jurascheck und Sven Bernsdorf, brachte die jungen Florian Schumann und Hasib Baschariat. Das änderte nichts an der dominanten Spielweise. Pechvogel beim Offensivfeuerwerk der Eisernen war Lukas Franke, der mehrmals an Pfosten und Querbalken verzweifelte. Ein schmeichelhafter verwandelter Elfer verhalf Gästekapitän Thomas Riemekasten zu einem kleinen persönlichen Erfolgserlebnis und Ergebniskosmetik (84.). „Der Sieg gibt uns Auftrieb vor den kommenden Aufgaben. Unsere spielerische Überlegenheit war erdrückend, von daher ist die Torausbeute deutlich zu wenig“ wies Ronny Aster auf die fehlende Effektivität hin. Es war ein Klassenunterschied zwischen den Teams, der Dynamik der Mühlhäuser konnten die Gäste nichts entgegensetzen. Die jungen (Keanu Murch, Arne Isleb) und die routinierten Rückkehrer (Thomas Frohn. Trappe, Schmidt)  prägten das schnelle flexible Spiel der Kreisstädter. Bei den Fans freut man sich auf den traditionellen Kirmes-Kracher, wenn am Freitag, den 27.8. um 18.30 Uhr Staffelfavorit Struth/Diedorf im Auestadion zu Gast ist.

Michael Meyer   

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